• Eine Apologie der Apologetik oder wider die Frühdialektik Karl Barths


    Im Folgenden soll dargelegt werden, wie sich die Kapazität der natürlichen Vernunft in ihrer Funktion, die Wirklichkeit des christlichen Credos zu plausibilisieren, verhält gegenüber der nicht auf äussere Notwendigkeiten angewiesenen Offenbarung des christlichen Credos. Ist es sinnvoll, die Wahrheit des christlichen Credos anhand universalistisch-logischer Denkprozesse wo weit möglich zu plausibilisieren? Was kann ein solcher Zugang für den Glauben eines Menschen leisten, der selbst im eigentlichen Sinn ein vom göttlichen Wort, oder der göttlichen Idee des personalen Gott-Subjekts, Getroffener sein werden muss? Zunächst bleibt festzustellen, dass das Gnadenwirken des göttlichen Subjekts Teil seiner absoluten Freiheit, in biblischer Terminologie ausgedrückt, Teil seines unergründlichen Ratschlusses ist. (mehr …)

  • Gedanken zur Krise der Kirche


    Es ist nicht nur statistisch betrachtet unübersehbar, dass die Kirche in einer Fundamentalkrise steckt. Wenn man mit dem schmerzhaften «Sterben» der westlichen Grosskirchen, die in einem staatlichen Verhältnis stehen, konfrontiert ist, muss man sich selbstverständlich über die Gründe dieses Zerfalls Gedanken machen.

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  • Pfingsten


    Pfingsten – Gottes Gegenwart und Kraft bricht hinein in meine winzig kleine Welt. Als Christ darf ich deshalb fest damit rechnen: Wo ich bin, da ist Gott. Eine unerhört tollkühne Behauptung! Eine Gewissheit aber, die alles verändert: Meine Begegnungen, meine Beziehungen, meine Erfolge und mein Versagen.

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